Dermatologie
KI-Telefonassistent Hautarzt: Rückrufbitten statt besetzter Leitung
In der dermatologischen Praxis nimmt ein KI-Telefonassistent Hautarzt und Empfangsteam die Anrufe ab, die während der Sprechstunde sonst unbeantwortet bleiben. Am Apparat stellt sich ClinicAll als Empfang Ihrer Praxis vor; der Anrufer nennt Namen, Geburtsdatum und Anliegen, und Ihr Team erhält jedes Gespräch als kurze Notiz. Einen Hautarzttermin trägt er dabei nicht in Ihren Kalender ein: Jeder Terminwunsch liegt als Rückrufbitte in Ihrem Dashboard.
Am Telefon einer Hautarztpraxis liegen Routine und Sorge dicht beieinander. Patientinnen und Patienten wünschen einen ersten Termin, eine Kontrolle bei Akne oder Psoriasis, ein Folgerezept für eine Salbe oder das Ergebnis einer Biopsie. Dazwischen meldet sich jemand, dessen Muttermal sich verändert hat. Während Ihre Medizinische Fachangestellte bei einer Kryotherapie assistiert oder Fäden zieht, nimmt der Telefonassistent diese Anrufe an und hält fest, was Ihr Team für den Rückruf braucht.
Eine Hautveränderung beurteilt der Telefonassistent nicht, und medizinischen Rat gibt er keinen. Französisch und Englisch sind im Produktivbetrieb geprüft, Deutsch ist es nicht; jede weitere Sprache prüfen wir vor der Inbetriebnahme auf Ihrer Leitung. Sinnvoll ist er deshalb für Hautarztpraxen mit französisch- oder englischsprachigen Anrufern, etwa in Luxemburg oder nahe der Grenze zu Frankreich. Weiter unten lesen Sie, welche Anrufe eine Hautarztpraxis erreichen, wie ein Terminwunsch zu Ihrem Team gelangt, was bei dringenden Schilderungen geschieht und welche Berufsregeln gelten; alle anderen Praxisarten sammelt die Übersicht der Fachbereiche.
Für diese Fachrichtung ist noch keine Terminsoftware angebunden: Die KI-Rezeption nimmt den Terminwunsch auf, und Ihr Team ruft den Patienten zur Bestätigung zurück.
Ihre Anrufe in der Praxis
Ein typischer Anruf beginnt mit dem Wunsch nach einem ersten Hautarzttermin. Der Telefonassistent fragt, worum es geht, ob die Person schon einmal in Ihrer Praxis war und zu welchen Tageszeiten sie kommen kann. Ob eine Ganzkörperuntersuchung der Haut, eine Abklärung von Haarausfall oder eine Warze am Fuß gemeint ist, steht danach in der Rückrufbitte. So wählt Ihr Team gleich die passende Termindauer.
Andere rufen an, um einen Termin zu verschieben, abzusagen oder bestätigen zu lassen. Der Telefonassistent verschiebt oder storniert nie selbst einen Termin: Ihr Team bestätigt. Er notiert, welcher Termin gemeint ist, was der Patient ändern möchte und welche Ausweichzeiten ihm passen. Erfährt Ihr Team früh von einer Absage, kann es den freien Platz an jemanden mit einer neuen Hautveränderung vergeben.
Auch wer nur hören möchte, ob sein Termin noch gilt, bekommt keine Auskunft aus dem Kalender. Der Telefonassistent sieht weder Ihre Terminplanung noch eine Patientenakte ein. Er nimmt die Frage als Rückrufbitte auf, und Ihr Team bestätigt den Termin selbst.
Bei chronischen Hauterkrankungen wie Akne, Ekzem oder Psoriasis geht es oft um den nächsten Kontrolltermin, nicht selten verbunden mit einer Frage zur laufenden Therapie. Der Telefonassistent trennt beides: Er nimmt den Terminwunsch auf und notiert die Frage in den Worten des Patienten, ohne sie zu beantworten. Ob eine Tablette weiter eingenommen oder eine Creme abgesetzt wird, klärt der Arzt.
Der Telefonassistent nimmt Anrufe wegen eines veränderten Muttermals oder einer neu aufgetretenen Hautstelle auf. Er notiert die Schilderung des Anrufers: wo die Stelle sitzt, was sich verändert hat und seit wann. Ob das harmlos ist, sagt er nicht, auch nicht zur Beruhigung. Wie schnell solche Anliegen einen Termin erhalten, legen Sie in Ihren Praxisregeln fest; sieht eine Regel eine Kennzeichnung als dringend vor, steht der Hinweis am Anfang der Rückrufbitte.
Wer wegen eines Ausschlags, starken Juckreizes oder einer Reaktion auf ein neues Waschmittel anruft, möchte oft wissen, was bis zum Termin hilft. Diese Frage beantwortet der Telefonassistent nicht: Er empfiehlt weder eine Creme noch ein Antiallergikum und rät auch nicht zum Abwarten. Er gleicht die Schilderung mit Ihren Notfallregeln ab, schreibt sie auf und gibt sie als Rückrufbitte an Ihr Team.
Um einen ärztlichen Rückruf bitten Patienten, wenn eine Behandlung Fragen aufwirft oder ein Folgerezept fällig wird, etwa für eine Kortisonsalbe oder ein Aknemittel. In der Rückrufbitte steht das Präparat in den Worten des Anrufers, daneben seine Frage an den Arzt und wann er telefonisch zu erreichen ist. Eine Zusage zum Rezept macht er nicht, denn ob verschrieben wird, entscheidet der Arzt.
Nach einer Biopsie oder einer Gewebeuntersuchung warten Patienten angespannt auf das Ergebnis und rufen an, sobald sie glauben, es müsse vorliegen. Der Telefonassistent sagt nicht, ob der histologische Befund eingegangen ist, und erst recht nicht, was darin steht. Stattdessen hält er fest, dass der Patient den Arzt sprechen möchte, welchen Eingriff er meint und wann ein ungestörtes Telefonat für ihn möglich ist.
Vor einer Exzision oder einer Laserbehandlung fragen Patienten, ob sie ihre Medikamente weiter nehmen dürfen oder eine Begleitperson mitbringen sollen; danach geht es um Pflaster, Fäden und das Duschen. Hat Ihre Praxis organisatorische Hinweise hinterlegt, etwa wann man vor dem Eingriff da sein soll, gibt der Telefonassistent sie weiter. Alles, was Medikation oder Wundheilung betrifft, geht als Rückrufbitte an den Arzt.
Viele Fragen sind schlicht organisatorisch: was eine Selbstzahlerleistung kostet, ob frühere Befunde oder ein Arztbrief mitgebracht werden sollen, ob die Praxis barrierefrei erreichbar ist und wo man parkt. Der Telefonassistent antwortet, sofern Ihre Praxis die Information hinterlegt hat. Fehlt sie, nennt er keinen Betrag und keine Regel aus eigener Annahme, sondern nimmt eine Rückrufbitte auf.
Diese Anrufe kommen selten dann, wenn der Empfang gerade frei ist, sondern während eines Eingriffs, in der Mittagspause oder kurz vor Praxisschluss. Wie viel davon an Ihrem Empfang liegen bleibt, zeigt eine Überschlagsrechnung im Rechner für verpasste Anrufe. Der Telefonassistent geht in diesen Minuten ans Telefon, und die Rückrufbitten warten im Dashboard, bis Ihre Fachangestellte an den Tresen zurückkehrt.
- Einen ersten Hautarzttermin vereinbaren
- Einen Termin verschieben, absagen oder bestätigen
- Einen Kontrolltermin bei Akne, Ekzem oder Psoriasis vereinbaren
- Ein sich veränderndes Muttermal oder eine neue Hautveränderung melden
- Nach dem weiteren Vorgehen bei Ausschlag, Juckreiz oder einer Hautreaktion fragen
- Um einen ärztlichen Rückruf zu einer Behandlung oder einem Folgerezept bitten
- Nach den Ergebnissen einer Biopsie oder Gewebeuntersuchung fragen
- Anweisungen vor oder nach einem Hauteingriff klären
- Nach Gebühren, erforderlichen Unterlagen und dem Zugang zur Praxis fragen
Was ClinicAll übernimmt und was bei Ihnen bleibt
Einen Terminwunsch in der Dermatologie bekommt Ihr Team als Rückrufbitte, nicht als Eintrag im Terminkalender. Im Dashboard sieht Ihre Fachangestellte die Anfrage, sucht einen zum Anlass passenden Termin aus und ruft den Patienten mit diesem Vorschlag zurück. Ihre Praxissoftware und die Patientenakten bleiben für den Telefonassistenten dabei verschlossen.
Gerade in einer Hautarztpraxis bestimmt der Anlass die Planung. Eine Ganzkörperuntersuchung der Haut braucht mehr Zeit als die Nachkontrolle einer Narbe, ein ambulanter Eingriff einen anderen Raum als ein Beratungsgespräch. Deshalb hält der Telefonassistent den Grund so fest, wie der Patient ihn schildert, und fragt nach, ob es um eine neue Stelle oder eine bekannte Erkrankung geht.
In jeder Rückrufbitte finden Sie Namen, Geburtsdatum, Anliegen und Rückrufnummer, ergänzt um die Tageszeiten, zu denen der Anrufer ans Telefon geht. Ruft eine Mutter für ihren Sohn mit Akne an, hält die Notiz beides fest: wer angerufen hat und um wen es geht. Zusagen, wann zurückgerufen wird, macht der Telefonassistent nur, wenn Ihre Praxisregeln dafür eine Uhrzeit festlegen.
Wer Ihre Hautarztpraxis anruft, hört zuerst die Begrüßung Ihres Empfangs; von sich aus erklärt der Telefonassistent nicht, was er ist. Will jemand wissen, ob ein Mensch am Apparat ist, sagt er offen, hier spreche „die virtuelle Rezeptionistin der Praxis“, und setzt das Gespräch fort. Auch wenn ein Anrufer darauf beharrt, behauptet er nie, ein Mensch zu sein.
Manche Anrufer möchten unbedingt mit jemandem aus dem Team sprechen, etwa wenn eine Wunde nach dem Eingriff anders aussieht als erwartet. Dafür gilt das Durchstellen zum Empfang, wenn er besetzt ist und eine Weiterleitungsnummer eingerichtet ist. Fehlt eine dieser Voraussetzungen oder nimmt niemand ab, nimmt der Telefonassistent eine Rückrufbitte auf.
Alles, was ärztliches Urteil oder den Kalender berührt, entscheidet Ihre Praxis: welcher Termin vergeben wird, wie dringend eine Hautveränderung ist, ob ein Rezept ausgestellt oder ein Befund mitgeteilt wird. Zahlungsdaten erfragt der Telefonassistent nie, auch nicht für eine Selbstzahlerleistung. Sein Beitrag endet mit einem gut vorbereiteten Rückruf.
Was ClinicAll Ihre Hautarztpraxis kostet, erhalten Sie nach einem 30-minütigen Gespräch schriftlich; die Preisübersicht erklärt, wie Tarife und Gesprächsminuten aufgebaut sind. Den Ablauf eines Anrufs, vom ersten Satz des Telefonassistenten bis zur Notiz im Dashboard, zeigt die Seite zur Funktionsweise.
ClinicAll übernimmt
- Die Terminanfrage mit den Wunschzeiten
- Fragen zur Praxis, anhand der Angaben, die Sie freigegeben haben
- Name, Geburtsdatum und Anlass des Anrufs
- Die Weiterleitung an den Empfang, wenn er besetzt ist, sonst eine zusammengefasste Rückrufbitte
Bei Ihnen bleibt
- Jede medizinische Beratung
- Die Entscheidung im Notfall: ClinicAll folgt Ihren Regeln
- Das Verschieben oder Absagen eines Termins: ClinicAll nimmt die Anfrage auf, Ihr Team bestätigt
- Die Bestätigung des angefragten Termins
Seit Mai 2026 am Telefon bei Hubert Vision
- angenommene Anrufe
- 751
- verschiedene Anrufer
- 469
- Gesprächsdauer (Median)
- 1 Min. 54 Sek.
- Anrufe im September 2026
- 173
Hubert Vision, Augenheilkunde, Luxemburg und Belgien · Produktionsdaten vom 31. Mai 2026 bis 1. Oktober 2026 · Fallstudie Hubert Vision lesen
Dringende Fälle
Dringende Anrufe behandelt der Telefonassistent nach den Notfallregeln Ihrer Praxis, nicht nach eigenem Ermessen. Vor der Inbetriebnahme bestimmen Sie mit uns, bei welchen Schilderungen ein Anrufer an den Notruf verwiesen wird und welche Ihr Team als dringend markierte Rückrufbitte erreichen. Medizinischen Rat gibt er in keinem Fall, auch nicht den, erst einmal abzuwarten.
Wann ein Anrufer in Frankreich ohne Umweg den Notruf wählen muss, legt die Assurance Maladie auf ameli.fr dar. In Frankreich verweist der Telefonassistent bei rascher Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen mit Atem- oder Schluckbeschwerden sofort an 15 oder 112 (Assurance Maladie — Œdème de Quincke). Solche Reaktionen folgen manchmal auf einen Insektenstich oder ein neues Medikament, und mancher ruft dann zuerst bei der Hautarztpraxis an, die ihn behandelt.
Ebenso verlangt die Assurance Maladie bei einer tiefen Verbrennung, einer Verätzung, einer Stromverbrennung oder einer Verbrennung an Gesicht oder Hals den sofortigen Verweis an 15 oder 112. Einen Sprechstundentermin schlägt der Telefonassistent dann nicht vor, auch wenn der Anrufer nur nach einer Brandsalbe fragt. Ob die Verbrennung oberflächlich wirkt, klärt er nicht.
Nach einer Exzision oder Biopsie melden sich Patienten mitunter, weil die Wunde nachblutet. Für eine Wunde, die trotz direkten Drucks stark blutet, für Bewusstlosigkeit oder Schockzeichen sieht die Assurance Maladie den sofortigen Anruf bei 15 oder 112 vor, und nach dieser Regel verweist der Telefonassistent den Anrufer dorthin. Eine leichtere Nachblutung bewertet er nicht selbst: Was Ihre Regeln dazu festlegen, setzt er um, alles Übrige geht als dringende Rückrufbitte an Ihr Team.
Furunkel sind in der Hautarztpraxis ein gewohnter Anlass für einen Termin. Kommen Fieber, Schüttelfrost und eine Verschlechterung des Allgemeinzustands hinzu, ist nach der Regel der Assurance Maladie unverzüglich 15 oder 112 anzurufen. Der Telefonassistent fragt diese Zeichen nicht wie ein Arzt ab, sondern reagiert auf das, was der Anrufer schildert.
In Deutschland trennt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zwei Fälle: Bei Lebensgefahr gilt die 112. Für dringende, nicht lebensbedrohliche Beschwerden außerhalb der Praxiszeiten, deren Behandlung nicht bis zum nächsten Tag warten kann, nennt die KBV den Patientenservice 116117. Wie Ihre Ärzte Schilderungen einem der beiden Wege zuordnen, legen sie bei der Einrichtung fest. Nach dieser Regel nennt der Telefonassistent nach Praxisschluss die richtige Nummer. Außerdem legt er eine Rückrufbitte für den folgenden Praxistag an.
In Luxemburg ist bei einem medizinischen Notfall nach Angaben der CNS die 112 zu wählen. Die Maisons médicales bieten außerhalb der üblichen Sprechzeiten allgemeinmedizinische Versorgung, ersetzen aber keinen Rettungsdienst. Eine Maison médicale schlägt der Telefonassistent nur vor, wenn Ihre Regeln das vorsehen und die Beschwerden die nächste Sprechstunde nicht abwarten können. Welche weiteren Anrufe Praxen in der Stadt Luxemburg erhalten, zeigt die Seite zu Luxemburg.
Passt eine Schilderung zu keiner Ihrer Regeln, nimmt der Telefonassistent keine eigene Einordnung vor. Er schreibt sie auf und markiert die Rückrufbitte nach Ihren Vorgaben. Eine Verbindung zu Ihrem Team kommt nur zustande, wenn jemand am Empfang sitzt und Sie eine Weiterleitungsnummer hinterlegt haben; wann sich das eher lohnt als eine Rückrufbitte, erklärt der Ratgeber zu Weiterleitung und Rückruf.
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Frankreich: Bei rascher Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen mit Atem- oder Schluckbeschwerden sofort 15 oder 112 anrufen.
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Frankreich: Bei einer tiefen Verbrennung, Verätzung, Stromverbrennung oder einer Verbrennung an Gesicht oder Hals sofort an 15 oder 112 verweisen.
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Frankreich: Bei einer trotz direkten Drucks stark blutenden Wunde, Bewusstlosigkeit oder Schockzeichen sofort 15 oder 112 anrufen.
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Frankreich: Bei Furunkeln mit Fieber, Schüttelfrost und einer Verschlechterung des Allgemeinzustands unverzüglich 15 oder 112 anrufen.
Assurance Maladie — Furoncle : que faire et quand consulter ?
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Deutschland: Bei Lebensgefahr 112 anrufen; außerhalb der Praxiszeiten bei dringenden, nicht lebensbedrohlichen Beschwerden, deren Behandlung nicht bis zum nächsten Tag warten kann, an 116117 verweisen.
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Luxemburg: Bei einem medizinischen Notfall 112 anrufen; die Maisons médicales bieten außerhalb der üblichen Sprechzeiten allgemeinmedizinische Versorgung und ersetzen keinen Rettungsdienst.
Die geltenden Regeln
Für die Anrufannahme Ihrer Hautarztpraxis gelten die Regeln des ärztlichen Berufs, gleich ob eine Mitarbeiterin abnimmt oder der Telefonassistent. Die folgenden Absätze nennen die Pflichten aus Frankreich, Deutschland und Luxemburg mit ihrer Quelle und beschreiben, wie der Telefonassistent sie im Gespräch einhält.
Der Conseil national de l’Ordre des médecins stellt im Code de déontologie médicale auch das Praxissekretariat unter die Schweigepflicht; der Arzt muss seine Mitarbeitenden darauf hinweisen und dafür sorgen, dass sie sie wahren. Für eine Hautarztpraxis wiegt das schwer, denn Hauterkrankungen sieht man, und Angehörige oder Arbeitgeber fragen nach. Deshalb bestätigt der Telefonassistent keinem Anrufer, dass eine Person zu Ihren Patienten zählt, und gibt keine Termine oder Befunde Dritter heraus.
Ruft ein Ehemann an und möchte wissen, ob die Biopsie seiner Frau ausgewertet ist, erhält er vom Telefonassistenten keine Auskunft. Er hinterlässt Namen, Nummer und Frage. Ob und was er erfahren darf, klärt Ihr Team mit der Patientin.
Nach derselben Berufsordnung ist die Diagnose Aufgabe des Arztes. Für Ihr Sekretariat folgt daraus, dass es Symptome und Anfragen weiterleitet, ohne eine Hautveränderung zu beurteilen oder eine Diagnose mitzuteilen, und genau so arbeitet der Telefonassistent. Fragt ein Anrufer, ob ein Fleck nach Hautkrebs aussieht, notiert er die Beschreibung und gibt sie unkommentiert an den Arzt weiter.
Beim Datenschutz erwartet der Conseil national de l’Ordre des médecins dreierlei: für Termine nur notwendige Daten erheben, Zugriffe begrenzen, den Kalender absichern. Auch bei einem ausgelagerten Telefondienst trägt der Arzt die Verantwortung. Name, Geburtsdatum, Anliegen und Erreichbarkeit erfragt der Telefonassistent daher, Versichertennummer und Bankverbindung nicht.
Auf der Seite Sicherheit und Datenschutz ist aufgeführt, bei welchen Anbietern und an welchen Orten die Daten aus den Anrufen verarbeitet werden. Welche Angaben zur Telefonannahme in die Datenschutzhinweise Ihrer Praxis gehören, erklärt der Ratgeber zur DSGVO beim Sprachassistenten.
Die Berufsordnung verlangt, dass eine Praxis sachlich und ehrlich über sich informiert. Erfahrungsberichte Dritter, Vergleiche mit Kollegen und Anreize zu unnötigen Behandlungen sind dabei ausgeschlossen. In der Dermatologie betrifft das vor allem Selbstzahlerleistungen wie Laserbehandlungen; der Telefonassistent nennt Leistungen und Preise nur so, wie Ihre Praxis sie hinterlegt hat, wirbt für keine Behandlung und stellt Ihre Praxis keiner anderen gegenüber.
Für Praxen in Luxemburg folgt aus den Regeln der CNS, dass die freie Arztwahl zu respektieren ist. Ein vorheriger Besuch beim Hausarzt darf daher nicht als allgemeine Voraussetzung für einen Hautarzttermin dargestellt werden. Der Telefonassistent macht einen Termin nie von einer Überweisung abhängig; fragt ein Anrufer danach, gibt er die Antwort, die Ihre Praxis hinterlegt hat.
Für Praxen in Deutschland hält die Bundesärztekammer fest, dass die ärztliche Aufklärung über einen Eingriff und seine Risiken nicht an nichtärztliches Personal delegiert werden darf; ein Informationsblatt ersetzt das Aufklärungsgespräch nicht. Fragt ein Patient vor einer Exzision nach Narben, Infektionsrisiko oder Betäubung, erklärt der Telefonassistent nichts davon. Er notiert die Frage für das Gespräch mit dem Arzt.
Was die Schweigepflicht bedeutet, wenn Angehörige oder Versicherungen am Apparat sind, steht ausführlich im Ratgeber zur ärztlichen Schweigepflicht am Telefon. Vor der Inbetriebnahme besprechen wir mit Ihnen, welche dieser Pflichten im Alltag Ihrer Hautarztpraxis tatsächlich anfallen. Wer den Telefonassistenten bei Ihnen einrichtet und Ihnen später Fragen beantwortet, arbeitet auf Französisch, von Luxemburg aus; Sie erreichen uns über die Kontaktseite.
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Frankreich: Das Praxissekretariat unterliegt der Schweigepflicht. Der Arzt muss seine Mitarbeitenden darüber informieren und auf ihre Einhaltung achten.
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Frankreich: Die Diagnose ist Aufgabe des Arztes. Daraus folgt, dass das Sekretariat Symptome und Anfragen weiterleitet, ohne eine Hautveränderung zu beurteilen oder eine Diagnose mitzuteilen.
Conseil national de l'Ordre des médecins — Article 33 : Diagnostic
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Frankreich: Für Termine nur notwendige Daten erfassen, Zugriffe beschränken und den Kalender sichern. Der Arzt bleibt datenschutzrechtlich verantwortlich, auch bei ausgelagertem Telefondienst.
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Frankreich: Öffentliche Mitteilungen der Praxis müssen sachlich und ehrlich sein, ohne Erfahrungsberichte Dritter, Vergleiche mit anderen Ärzten oder Anreize zu unnötigen Behandlungen.
Conseil national de l'Ordre des médecins — Article 19-1 : Communication professionnelle
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Luxemburg: Die freie Arztwahl respektieren; einen vorherigen Hausarztbesuch nicht als allgemeine Voraussetzung für einen Hautarztbesuch darstellen.
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Deutschland: Die ärztliche Aufklärung über einen Eingriff und seine Risiken darf nicht an nichtärztliches Personal delegiert werden. Ein Informationsblatt ersetzt das ärztliche Aufklärungsgespräch nicht.
Häufige Fragen
Trägt der KI-Telefonassistent Termine direkt in den Kalender der Hautarztpraxis ein?
Nein, in der Dermatologie kommt jeder Terminwunsch als Rückrufbitte bei Ihrem Team an. Der Telefonassistent erfasst Namen, Geburtsdatum, Anlass und die Zeiten, zu denen der Patient erreichbar ist. Ihr Team wählt den Termin, trägt ihn selbst ein und teilt ihn im Rückruf mit.
Sagt der Telefonassistent, ob ein Muttermal oder Fleck gefährlich ist?
Nein, eine Hautveränderung beurteilt nur der Arzt. Der Telefonassistent notiert, wo die Stelle sitzt, was sich verändert hat und seit wann. Wie dringend daraus ein Termin wird, legt Ihre Praxis in ihren Regeln fest.
Teilt der Telefonassistent Ergebnisse einer Biopsie mit?
Nein. Er sieht keine Patientenakte ein und bestätigt nicht einmal, ob ein histologischer Befund eingegangen ist. Er nimmt die Bitte um ein Gespräch mit dem Arzt auf und notiert, wann der Patient ungestört telefonieren kann.
Kann ein Patient beim Telefonassistenten einen Termin verschieben oder absagen?
Er kann den Wunsch äußern, umgesetzt wird er von Ihrem Team. Der Telefonassistent verschiebt oder storniert nie selbst einen Termin: Ihr Team bestätigt. Er notiert den betroffenen Termin und die Ausweichzeiten des Patienten als Rückrufbitte.
Was tut der Telefonassistent, wenn jemand eine Schwellung im Gesicht mit Atemnot schildert?
Er folgt den Notfallregeln Ihrer Praxis und gibt keinen medizinischen Rat. Für Praxen in Frankreich verweist er nach der Regel der Assurance Maladie bei rascher Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen mit Atem- oder Schluckbeschwerden sofort an 15 oder 112. Einen Termin bietet er in diesem Fall nicht an.
Spricht der Telefonassistent Deutsch?
Deutsch ist nicht geprüft. Französisch und Englisch sind im Produktivbetrieb geprüft; jede weitere Sprache prüfen wir vor der Inbetriebnahme auf Ihrer Leitung. Ist Deutsch für Ihre Patienten am Telefon wichtig, besprechen wir das vor einem schriftlichen Angebot mit Ihnen.
Gibt es eine kostenlose Testphase?
Nein. Sie lernen den Telefonassistenten in einem 30-minütigen Gespräch kennen, nach dem Sie ein schriftliches Angebot erhalten. Die Laufzeit wird vor der Inbetriebnahme im schriftlichen Angebot festgelegt; einen Tarif ohne Mindestlaufzeit bieten wir nicht an.
Hören Sie, wie die Assistentin einen Anruf für Ihre Praxis annimmt
Eine 30-minütige Demo per Video. Wir zeigen die Assistentin live und schauen, wie sie zu Ihrer Praxis, Ihrer Software und Ihren Regeln passt.
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